Dienstag, 11. Oktober 2016

Fish River Lodge - Namtib Desert Lodge

08.10.2016
Sonne, 32 Grad
318 km

Noch eine weitere stürmische Nacht und dann hieß es Abschied nehmen von Canyon. Wieder ging es die 20 km Offroad Strecke zurück. Und dann fuhren wir immer weiter gen Norden. Nachdem wir die Offroad Strecke und die Gravel Route hinter uns gelassen haben, kommen wir wieder auf die B4, die für die nächsten 104 km asphaltiert war. Allerdings war dafür die Gegend ja auch nicht sehr spektakulär und so setzten wir den Gasfuß ein, um einfach nur schnell voranzukommen.

Aber in dem Moment, wo wir die asphaltierte Strecke verließen, um in die Tiras-Berge abzubiegen, änderte sich die Landschaft.
Wow, welche Farben. Die Berge leuchten in allen möglichen Schattierungen. Das ist wunderschön.



Viele Kilometer führte uns unser Weg durch diese traumhafte Gegend, bis wir an das Tor zu unserer Lodge kamen. Jetzt mussten wir nur noch 12 km über das Gelände der Farm fahren, um endlich die ersten Gebäude zu sehen. Zwischendurch begrüßten uns ein paar Oryx-Antilopen.



Und wer hätte erwartet, am Ende der Strecke ein solch idyllisches Plätzchen vorzufinden.
Wir sind auf einer typischen Gästefarm angekommen. Gesamt waren wir zehn Gäste und haben gemeinschaftlich mit der Familie an einem großen Tisch zu Abend gegessen. Dabei sind sehr nette Gespräch geführt worden und natürlich jede Menge Informationen ausgetauscht worden. Außerdem konnten wir sehr viel über das Farmleben erfahren. Schade das wir nur eine Nacht bleiben konnten.




Der Abend verging viel zu schnell und es war schon Zeit zum Schlafen gehen.









Fish River Lodge

07.10.2016
Sonne, 24 Grad

Uui, hat das in der Nacht gepfiffen und ist das kalt geworden. Aber Dank der dicken Bettdecken war es schön kuschelig warm. Im Frühstücksraum brannte der Kamin und die Aussicht entschädigte auch heute für die Kälte und den Wind. 
Aber im Laufe des Tages wärmte die Sonne die Luft langsam auf, so dass wir uns wagten, einen kleinen Spaziergang entlang der Kante der Fish River Canyons zu machen.

Der Fischfluss-Canyon (englisch und offiziell Fish River CanyonafrikaansVisrivier Afgronde) liegt im südlichen Namibia. Er ist mit etwa 160 Kilometer Länge, bis zu 27 Kilometer Breite und bis zu 550 Meter Tiefe vom Fischflussausgewaschenen Flussbett der größte Canyon Afrikas und gilt nach dem Grand Canyon als zweitgrößter Canyon der Erde. (Wikipedia)


Auf dem Weg begegneten uns einige putzige Gesellen, die uns viel Spaß machten.


Immer weiter führte uns der Weg entlang der Kante, bis wir bald einen guten Blick auf unsere Häuser hatten. Jetzt wurde uns noch deutlicher bewusst, wie dicht diese am Rand des Canyons stehen.


Wieder zurück in der Lodge haben wir es uns an dem schönsten Plätzchen der gesamten Anlage gemütlich gemacht und einfach mal die Seele baumeln lassen und genossen.
So kann man es aber auch wirklich sehr lange aushalten.


Abends um 17:30 Uhr machten wir uns dann zu einer geführten "Sundowner-Tour" auf. Es gab sehr viel Wissenswertes zu erfahren und natürlich waren die Ausblicke in den Canyon toll.



Es wurden zwei verschiedene Aussichtspunkte angefahren und am Letzten könnten wir bei Snacks und einem leckeren Weinchen den Sonnenuntergang genießen.


Leider versteckte sich die Sonne teilweise etwas hinter Wolken, was dem Ganzen aber keinen Abbruch tat.



Es ist Wahnsinn, wie schnell die Sonne hier untergeht. In kürzester Zeit war es dunkel und wir waren sehr froh, dass wir einen Guide hatten, der uns wieder heil zurück zur Lodge gebracht hat. Diese Wege fahren wir doch lieber im Hellen.

















Freitag, 7. Oktober 2016

Lapa Lange Lodge - Fish River Lodge

06.10.2016
Sonne, 32 Grad
430 km

Heute hieß es km machen. Die längste Strecke des ganzen Urlaubs lag vor uns. Und so fuhren wir bereits um 9:00 Uhr durch das Tor der Lapa Lange Lodge. 
Kurz vorher hatte uns noch eine Herde Kudus an unserem Wasserloch verabschiedet.



Obwohl die Stecke so lang war, kamen wir sehr gut voran, denn die ersten 300 km waren noch durchgehend asphaltiert. Landschaftlich gab die Strecke allerdings nicht ganz so viel her und da die Straße wie mit dem Lineal gezogen gebaut war, gab es auch keine Abwechslung.

Nach rund 230 km erreichten wir "Keetmanshoop". Ein recht nettes Städtchen, wo wir allerdings nur einen Tankstop eingelegt haben. Wir sind jedoch sehr überrascht, wie sauber es hier in den Städten ist. Das haben wir schon ganz anders gesehen.

Nach weiteren 100 km zweigte die Strecke dann wieder auf eine Gravel Route ab. Immer wieder unterbrochen von einigen Gattern, die Gott sei dank fast alle offen waren, denn sonst hätte man ständig aus dem Auto raus und rein gemusst.

Und dort haben wir dann auch unsere ersten Köcherbäume gesehen.


Schick sehen die aus.

Und dann begann 20 km vor der Lodge noch ein richtiges Off-Road Abenteuer. Durch ausgetrocknete Bachläufe, über Felsplatten und einen sehr unebenen schmalen Weg führte die Strecke. Für die wenigen km haben wir eine Stunde gebraucht, da wir eigentlich nur in Schrittgeschwindigkeit gefahren sind.




Aber dann waren auch diese geschafft und die Fish River Lodge empfing uns mit diesem Blick.




20 Häuser stehen direkt am Rand des Canyons und sogar aus dem Bett heraus hat man diesen fantastischen Blick. Es ist einfach traumhaft!



Allerdings geht hier ein ganz ordentlicher Wind, wodurch es hier im Verhältnis ziemlich kalt ist.
16 Grad haben wir heute Abend.
Da die lange Strecke uns doch ein wenig angestrengt hat, haben wir nur noch zu Abend gegessen und sind dann im Bett verschwunden. Mal sehen wie die Nacht mit dem Sturm wird.







Mittwoch, 5. Oktober 2016

Hamburg - Windhoek


02.10. + 03.10.2016
Hamburg Regen 13 Grad
Dubai dunstig/schwül 33 Grad
Johannisburg sonnig 17 Grad
Windhoek 19 Grad

Pünktlich um 18:35 Uhr begann unser Namibia Urlaub. Naja zumindest unsere Reise nach Namibia. Von Sixt stand der Chauffeur Service in Person eines alt ehrwürdigen Butlers vor der Tür und in einer 750il Limousine ging es zum Flughafen. Da wir schon online eingecheckt hatten, musste nur noch das Gepäck abgegebenen werden. An der Sicherheitskontrolle ging es super schnell und schon saßen wir in der Business Lounge von Emitates. Da das unsere erste Business Class Erfahrung ist, genießen wir die Hotellounge Atmosphäre in völliger Entspannung.


Und dann geht es los. Durch den Sitzcomfort und die Möglichkeit, ein Bett aus dem Sitz zu machen, vergehen die 5,5 h ruhiger Flug bis zum ersten Zwischenstopp in Dubai fast im Schlaf.
Auch der 4 h Aufenthalt in Dubai ist durch die Möglichkeit bequem auf Liegesesseln zu liegen, die in einzeln abgetrennten Bereichen stehen so schnell vergangen, dass wir noch gerade rechtzeitig zum Boarding gekommen sind.
Tja, und dann saßen wir da in unserem Flieger und die Startzeit ging vorbei, und noch eine viertel Stunde und noch eine und dann kam die Durchsage vom Kapitän, dass es Probleme mit dem Gepäck von einigen Passagieren gab und wir deswegen unseren Abflugs-Slot verpasst haben und jetzt warten müssen, dass ein anderes Flugzeug seinen Slot auch verpasst, damit wir diesen bekommen. Und da standen wir also. Endlich, mit über einer Stunde Verspätung ging es dann los.
Und nun kam uns der Gedanke, dass das mit der Verspätung möglicher Weise für den Anschluss in Johannisburg ungünstig wäre. Wir konnten in HH nämlich noch nicht für den Flug von Johannisburg nach Windhuk einchecken, da der mit einer Partner Airline von Emirates durchgeführt wurde. Und wir hatten nur zwei Stunden Zeit zum Umsteigen. Wenn wir jetzt also sooo viel später ankamen.....

Aber wir hatten unsere Rechnung ohne den Service von Emirates gemacht. Als wir ankamen, stand schon ein Mitarbeiter von Emirates parat, der uns abfing und mitteilte, dass für uns schon ein Check in durchgeführt wurde und wir einfach nur zum Gate gehen sollten. Perfekt! Und so mussten wir nur noch über den Flughafen eilen und schon könnten wir in den Flieger nach Windhuk einsteigen.

1:40 h später landeten wir dann endlich an unserem Zielflughafen. Das Gepäck hatte es trotz der Verspätung in Johannisburg auch geschafft umzusteigen und schon saßen wir bei dem netten Fahrer der Lodge im Bus, um zu unserer Unterkunft, der Ondekaremba Lodge, gebracht zu werden.

Nach insgesamt 23 h Reisezeit freuten wir uns dann aber doch auch aufs Bettchen, auch wenn wir gar nicht so sehr erschöpft davon waren.


Lapa Lange Lodge

05.10.2016
Sonne 37 Grad
70 km

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen des gemütlichen Einstiegs in den Urlaub.
Auch wenn es uns schon um 7:30 Uhr aus dem Bett trieb, so haben wir doch nichts weiter getan, als einmal die Gravel Route bis in den Ort zu fahren (35 km eine Strecke), dort im Supermarkt die Getränkevorräte deutlich aufzustocken, wieder zurückzufahren und dann ganz entspannt an "unserem" Wasserloch zu sitzen und die Tiere zu beobachten, die sich dort eingefunden haben.











Windhuk- Lapa Lange Lodge

04.10.2016
Sonnig 35 Grad
290 km

Pünktlich um 9.00 Uhr stand der Fahrer unserer Autovermietung an der Rezeption und brachte uns in einer halben Stunde Fahrt rein nach Windhuk zum Autovermieter. Und noch eine halbe Stunde später und wir rollten mit unserem Wegbegleiter für die nächsten 25 Tage vom Hof. Und das ist er: Mr. Lux!


Noch schnell volltanken und im Supermarkt ein wenig Verpflegung einkaufen und dann ging es auf die Piste Richtung Lapa Lange Lodge.
Wobei, Piste war es auf dem Großteil der Stecke noch nicht, denn die B1 ist durchgehend asphaltiert. Rechts und links könnten wir schon immer mal ein paar Tiere sehen und schon einmal die Weite des Landes bestaunen.
Und ziemlich schnell waren wir dann auch schon am "Tropic of Capricorn"- den Wendekreis des Steinbocks.
Der südliche Wendekreis ist der südlichste Breitenkreis, an dem die Mittagssonne gerade noch den Zenit erreicht, nämlich nur am 21. oder 22. Dezember, dem Tag der Sommersonnenwende der Südhalbkugel (in Europa Wintersonnenwende).


Ca. 100 km dahinter zweigte unsere erste Gravel Route ab, die uns nach 35 km zur Toreinfahrt der Lodge brachte.
Oh, wie schön ist es hier. Neben der Hauptlodge gruppieren sich einzelne Häuser um das Wasserloch.


Und wir haben das schönste bekommen. direkt vorne in erster Front und sogar noch mit eigener Aussichtsterrasse. Wie genial war das denn? Und die Inneneinrichtung hat uns nur mit offenem Mund da stehen lassen.






Selbst aus dem Bett, könnte man die Tiere am Wasser beobachten. Toll!


Und wir hatten Glück, es waren auch welche da.






Besser konnte der Einstieg in das Wildlife von Namibia doch gar nicht gelingen.

Nach einem leckeren Abendessen in der Hauptlodge


haben wir dann noch etwas die Aussicht von unserer Aussichtsplattform genossen und uns darauf gefreut, dass wir hier morgen einen ganzen Tag entspannt verbringen können.













Donnerstag, 15. September 2016

Kleine Änderungen bei Etosha

Irgendwie hatte es uns von Anfang an nicht so gut gefallen, dass wir den Westen Etoshas bei der geplanen Route und den Unterkünften nicht richtig erkunden können.
Dank der Hilfe des großartigen Namibia Forums hat sich dann aber doch noch eine tolle Gelegenheit ergeben, eine Lodge zu ändern.
Wir fahren jetzt also nicht in die Okutala Lodge, sondern in die Mokuti Etosha Lodge.

Und daher sieht unsere Route jetzt so aus:



Langsam steigt die Aufregung